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SHG Bipolar-SaarPfalz 30 Jahre PSP / Rede Lernort Selbsthilfe / DGBS Bildergalerie
Wir, die Selbsthilfegruppe „Bipolar und Psychose-Erfahrene“ aus dem Saar-Pfalz-Kreis, möchten den heutigen Tag zum Anlass nehmen, um uns zu bedanken. Zum einen beim Verein Psycho-Soziale-Projekt, dem PSP e.V., der uns direkt und ohne Bürokratie einen Gruppenraum für unsere Treffen zur Verfügung stellt, in dem wir jetzt schon ein gutes Jahr alle 14 Tage zusammenfinden. Sehr hilfreich ist für uns die enge Verbindung zum Universitätsklinikum, so hatte doch Dr. Behrendt der 2. Vorsitzende des Vereins, mich auf den PSP aufmerksam gemacht
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und so hatten wir im vergangenen Jahr auch die Freude eine Frage-Antwort-Runde mit Dr. Wollny, dem 1. Vorsitzenden des Vereins, zu gestalten. Schon jetzt freuen wir uns auf den 15. Oktober, wenn Dr. Behrendt uns einen Vortrag zum Thema „Frühwarnzeichen“ halten wird. Das Tageszentrum „Café Goethe“ ist für uns in dieser Zeit aber viel mehr geworden als ein „Treffpunkt“. Die Mitglieder unserer Gruppe machen inzwischen vielfältigen Gebrauch von anderen Angeboten des PSP, sei es beim Bügelservice, dem Spiele-Nachmittag, oder der Gymnastik. Jeder von uns hat hier individuelle Unterstützung für seine Interessen gefunden. Ein solches Projekt, wie das Café Goethe, steht und fällt vor allem auch mit seiner Leitung. Und dies ist für uns der zweite Anlass „Danke“ zu sagen. Wir möchten uns ganz herzlich bedanken, beim Leiter der Einrichtung, bei Herrn Michael Braun. Lieber Herr Braun, ihr Talent, immer irgendwie eine Lösung für ein Problem(chen) zu finden, ihre große Begeisterungsfähigkeit für neue Projekte (wie z.B. unsere Gruppe) und ihr stets „offenes Ohr“ für unsere Anliegen, machen es mir als Gruppenleiterin sehr leicht, eine gute Selbsthilfegruppenarbeit zu leisten. Für Sie scheint es kein „geht leider nicht“ zu geben und das ist für Menschen, die in ihrem von Krankheit geprägten Alltag sehr oft ein „geht leider nicht“ hören, eine höchst positive Ausnahmeerscheinung. Während man in der Westpfalz gerade „begeistert“ die Idee von „Weglauf-Häusern“ für psychisch erkrankte Menschen diskutiert, ist das Café Goethe unter Ihrer Leitung und mit Ihrem hochmotivierten Team, für unsere Saar-Pfalz-Gruppe viel mehr ein „Hinlauf-Haus“ geworden, das wir nicht missen möchten. Wir kommen sehr gerne nach Homburg und nehmen dazu gerne längere Anfahrtswege von Pirmasens, Landstuhl oder Blieskastel in Kauf. In Zeiten knapper Kassen hoffen wir sehr, dass einer so gut organisierten und so wichtigen Einrichtung wie dem PSP die zwingend notwendigen Fördergelder nicht gekürzt werden. Nach 13, z.T. mehrmonatigen Krankenhausaufenthalten, kann ich heute aus persönlicher Erfahrung sprechen und konstatieren: Eine gute ambulante, gemeindenahe Arbeit mit Psychiatrie-Erfahrenen und ihren Angehörigen, so wie sie hier im Café Goethe geleistet wird, kann so manchem stationären Aufenthalt entgegenwirken und die Wertschätzung, die man hier uns Selbsthilfegruppen entgegenbringt, stärkt uns Betroffene. Tina, 28.8.2013

30 Jahre PSP – Homburg – Ein Grund zum Feiern für

Psychiatrie-Erfahrene

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